Aktuelle Nachrichten

Die Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist die mit Abstand am häufigsten abgerechnete Leistung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Laut Hochrechnung der GOZ-Analyse der BZÄK entfielen 2018 über 43 Prozent aller abgerechneten Leistungspositionen bei privat Vollversicherten auf diese Ziffer. Infolge der Coronakrise sind gerade im Bereich Prophylaxe extreme Einbußen zu verzeichnen – und damit in einem Bereich, in dem es kaum Nachhol-Effekte geben wird. Quelle: GOZ-Analyse der Bundeszahnärztekammer, BZÄK Klartext 06/20 Foto Teaserbild: Yakobchuk Olena – stock.adobe.com

» Lesen Sie diesen Artikel

„Do it yourself“ ist aus der Not heraus wohl zum Motto der Corona-Pandemie geworden. Von kreativen Schutzvorrichtungen bis zum Revival fragwürdiger Hausmittelchen ist alles dabei. Auch die laienhafte Zahnaufhellung erlebt einen neuen Boost. Der Lockdown bedeutete für Millionen Menschen weltweit wochenlangen Hausarrest. Doch was mit der unfreiwillig neu gewonnenen Zeit anfangen? Stundenlang Videos auf Netflix streamen – logisch. Aber scheinbar auch selbst Videos drehen, insbesondere Do-it-yourself-Beauty-Hacks erleben seit des Lockdowns einen wahren Hype. Und am liebsten in Form alberner Lippensynchronisation mit TikTok. Das chinesischen Videoportal hatte zwar bereits vor der Corona-Krise mehr als eine Milliarde Downloads, doch erst seit ein […]

» Lesen Sie diesen Artikel

Patientenvideos sind ein ideales Tool, um im Rahmen des Eigenmarketings Patienten im Wartebereich auf das zahnärztliche Leistungsportfolio aufmerksam zu machen. Die DGKZ (Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V.) bietet ihren Mitgliedern ab sofort einen exklusiven Patientenfilm zu den Themen Professionelle Zahnreinigung und Zahnaufhellung an. Die emotionalen Bilder wecken die Aufmerksamkeit der Patienten und erklären beide Behandlungsmethoden nachvollziehbar und anschaulich. Im separaten Downloadbereich können die Videos ab sofort runtergeladen werden. Es gibt eine Variante mit Ton und eine mit Untertitel ohne Ton für den indivudellen Einsatz in der Zahnarztpraxis. 

» Lesen Sie diesen Artikel

Autor: Christian Erbacher, LL.M. Der Gesetzgeber reagiert auf Corona und ändert die rechtlichen Rahmenbedingungen. Viele Regelungen gelten nur vorübergehend, eingeschränkt und mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Daneben muss in weiteren Bereichen, wie zum Beispiel bei der Gestaltung eines Praxiskaufvertrags oder Mietvertrags, auf die aktuelle Corona-Pandemie reagiert werden. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über einige wichtige Änderungen nebst Praxistipps. Extravergütung für zahnärztliche Behandlungen Die BZÄK, der Verband der Privaten Krankenversicherung und die Beihilfestellen von Bund und Ländern haben im Rahmen des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen zur Abgeltung der aufgrund der COVID-19-Pandemie deutlich erhöhten Kosten für Schutzkleidung eine zeitlich befristete Extravergütung von 14,23 EUR […]

» Lesen Sie diesen Artikel

Der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Wolfgang Eßer, hatte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) schriftlich um eine Fristverlängerung für Nachweise von Fortbildungsmaßnahmen für Vertragszahnärzte nach § 95d SGB V gebeten. Das BMG kam der Empfehlung der KZBV zwar nicht vollends nach, aber mit einem Aufschub von einem Quartal entgegen. Dies bestätigte die Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der KZBV auf Nachfrage dem dentalen Nachrichten- und Informationsportal ZWP online. In Zeiten des Lockdowns war an Fortbildung kaum zu denken und auch heute noch sind Präsenzveranstaltungen eher die Ausnahme. Viele Kongresse und Kurse für die Zahnärzteschaft sind mindestens auf […]

» Lesen Sie diesen Artikel

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Zahnarztpraxen sind hoch, das zeigte bereits eine offene Online-Umfrage unter Praxisinhabern Mitte April. Nun liegen zusätzlich deutschlandweit repräsentative Daten aus dem GOZ-Analyse-Panel der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) vor: Im Bundesdurchschnitt schätzen die Praxen den Rückgang des Arbeitsaufkommens zwischen Anfang Februar und Anfang April auf mehr als 50 Prozent. Die Einschätzungen variieren, je nach Infektionsgeschehen und länderspezifischen Regelungen, zwischen 59,2 Prozent und 40,5 Prozent. Obwohl die Praxen flächendeckend für ihre Patienten erreichbar blieben, mussten sie ihre Sprechzeiten um durchschnittlich gut ein Drittel (38,7 Prozent) reduzieren. Am deutlichsten zeigte sich dies in Berlin (-43,2 Prozent). Im Bundesdurchschnitt waren […]

» Lesen Sie diesen Artikel

Autor: Dr. Walter Weilenmann Patienten mit einer Zahnfraktur wünschen sich oft eine Reparatur und keine Extraktion, und Zahnärzte, die solche Zähne reparieren, gewinnen viele Sympathien. Frakturen sind meistens Ermüdungsfrakturen im Bereich der Zahnkronen. Ermüdungen werden verursacht durch die Kombination von hohen Kaukräften, vielen Kauzyklen, belasteten schiefen Ebenen und der geringen Zugfestigkeit von Dentin und Komposit. Zwei dieser Faktoren lassen sich mit zahnärztlichem Geschick therapieren: Schiefe Ebenen werden eingeschliffen und durch ebene Kontakte ersetzt, und das Komposit wird mit Pins, Stiften und Schrauben zugfest verankert und mit Drähten bruchsicher verstärkt. Ermüdungsfaktoren Schiefe Ebenen lenken die Kaukraft um. Deshalb können schon bei […]

» Lesen Sie diesen Artikel

In Zeiten des Lockdowns sind die meisten Praxen wochenlang nur auf Notbetrieb gelaufen, einige hatten komplett geschlossen, viele Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt. Der Bund hat allen Arbeitgebern eine Option in Aussicht gestellt, die eigenen Mitarbeiter in der Krise finanziell zu unterstützen. Die Corona-Pandemie ist praktisch an keiner Branche spurlos vorübergezogen – finanzielle Sorgen, Existenzängste sowohl aufseiten der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer. Die Bundesregierung hat, um größte wirtschaftliche Schäden aufzufangen, verschiedenste Hilfspakete auf den Weg gebracht, unter anderem steuerliches Entgegenkommen. In diesem Zuge sollen auch Arbeitnehmer berücksichtigt werden, die dieser Tage unter erschwerten Bedingungen zurechtkommen müssen. Dem Beschluss des […]

» Lesen Sie diesen Artikel

Ob Menschen sich beim Berühren von Klinken, Haltegriffen oder Computertastaturen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 anstecken können, ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch nicht bekannt. Gleichwohl seien Desinfektionen empfehlenswert, heißt es in einer am Samstag in Genf veröffentlichten Hygiene-Empfehlung der WHO. Darin erwähnt sie eine Studie, wonach das Virus auf der Außenseite einer medizinischen Gesichtsmaske bis zu sieben Tagen überleben kann. Sämtliche Studien über die Lebensfähigkeit des Virus auf Oberflächen seien aber mit Vorsicht zu genießen. Sie seien in Laboren durchgeführt und ließen keine Rückschlüsse auf die echte Lebenswelt zu, so die WHO. In der erwähnten Studie habe das Virus […]

» Lesen Sie diesen Artikel

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) begrüßt die aktuelle Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA), nach der Zahnärzte und weitere Leistungserbringer im Gesundheitswesen nun grundsätzlich Kurzarbeitergeld erhalten können. Bis vor kurzem wurden Anträge auf Kurzarbeitergeld noch mit Hinweis auf Ausgleichszahlungen und einen kommenden Rettungsschirm pauschal zurückgewiesen. Die BZÄK hatte bereits Mitte April diese Handhabung gegenüber der BA kritisiert. „Mit der nun erfolgten Weisung der BA hatte die intensive Intervention der Bundeszahnärztekammer Erfolg und bestätigt ihre schon länger bekannte Rechtsauffassung. Die Agentur für Arbeit wird nun die Ansprüche von Zahnarztpraxen auf Kurzarbeitergeld in jedem Einzelfall prüfen. Dadurch wurde endlich für Rechtssicherheit im Interesse der […]

» Lesen Sie diesen Artikel