Neuer DGKZ-Präsident: Dr. Martin Jörgens übernimmt die Führung

Turnusgemäß hat Dr. Martin Jörgens/Düsseldorf zum 1.1.2022 das Amt des Präsidenten der 2003 gegründeten Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) von Dr. Jens Voss/Leipzig übernommen.

Das Vorstandsmitglied gehört zu den Gründern der DGKZ und übernimmt seither die Moderation der Jahrestagung der Gesellschaft. Bis 1989 studierte Dr. Martin Jörgens Zahnmedizin an der WWU Münster, an der er mit Staatsexamen und Approbation zum Zahnarzt abschloss. 1990 folgte die Promotion zum Dr. med. dent. und 1992 gründete er seine Zahnarztpraxis mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Ästhetische Zahnmedizin in Düsseldorf-Kaiserswerth. Seit 1995 ist Dr. Jörgens als gefragter Referent in den Bereichen Lasermedizin, Bleaching, Cosmetic Dentistry, Functional Disorders und CMD weltweit auf Kongressen tätig. Zudem findet man seine Artikel in Fachzeitschriften wie der cosmetic dentistry sowie zahlreichen Publikationen wieder. 1999 wurde er Gastdozent der Universität Greifswald für den postgraduierten Studiengang Aesthetic Laser Medicine. 2003 erhielt Dr. Jörgens den Marketingpreis IBE 2003 für „Moderne Patientenkommunikation und hochspezialisierte Behandlungsmethoden in der Praxis“. 2007 wurde er zum Profesor Invitado für Lasermedizin der Universität Sevilla ernannt, und 2008 folgte die Zertifizierung der ESCD – European Society for Cosmetic Dentistry als Spezialist für Cosmetic Dentistry. Seither bekleidet er mehrere Ämter im Bereich der Cosmetic Dentistry International.
2008 gründete er zudem auch Dental Specialists als hoch spezialisierte Zahnarztpraxis in den Räumen der schon bestehenden Praxis in Düsseldorf-Kaiserswerth. 2016 war er zudem wissenschaftlicher Leiter des „Diploma in Perioprevention and Anti Aging“ der Universität Sevilla. Seit Jahren engagiert er sich zunehmend für die Berücksichtigung aller funktionellen Aspekte bei der Erstellung kosmetisch anspruchsvoller vollkeramischer Rekonstruktionen und Zahnersatz generell, denn dem Bereich der Funktionsdiagnostik und -therapie wird zukünftig eine zunehmend gewichtigere Rolle auch im Bereich der Cosmetic Dentistry eingeräumt.Seit 2010 engagiert er sich sehr in Tansania im Rahmen des Hilfsprojekts „Daktari for Maasai“, bei dem mobile medizinische und zahnmedizinische Hilfe in unterversorgte Regionen Tansanias gebracht wird, in denen es bisher keine medizinische Versorgung gibt. Seit Dezember 2016 ist er der 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Daktari for Maasai e.V.“ und arbeitete auch aktiv im UNESCO Kooperationsprojekt für Telemedicine in Ololosokwan/Tansania zusammen mit den weiteren Partnern MUHAS Universität zu Dar es Salaam, der Universität Sevilla und der UNESCO.

Zum Mitgliedsantrag

Weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V.

Holbeinstraße 29
04229 Leipzig
Tel: +49 341 48474-202
Fax: +49 341 48474-290
E-Mail: info@dgkz.info
Web: www.dgkz.com

Web-Tutorial „Komposite in der Ästhetischen Zahnmedizin“

Am 8. Dezember startet ab 15 Uhr ein DGKZ-Webtutorial zum Thema „Komposite in der Ästhetischen Zahnmedizin“.

Im Rahmen der Tutorial-Reihe der DGKZ zu „Gesunden und schönen Zähnen“ wird Prof. Dr. Gernhardt in seinem Webinar einen aktuellen Überblick zu den Indikationen restaurativer Maßnahmen, Entwicklungen und deren klinischen Einsatz im Bereich der Ästhetischen Zahnmedizin geben und diskutieren.

Die Indikationen im Bereich der Ästhetischen Zahnmedizin mittels restaurativer Verfahren sind vielfältig und schließen neben kariösen Läsionen und sog. nicht kariogenen Zahnhartsubstanzverlusten, Zahnverbreiterungen zum Diastemaschluss, den Aufbau von hypoplastischen Zähnen, Formkorrekturen im parodontal geschädigten Gebiss sowie Rekonstruktionen an abradierten Zähnen ein.

Die Restaurative Zahnmedizin kann mit modernsten Materialien direkte minimal­invasive Lösungen anbieten und es müssen weder entsprechende Präparationsmaßnahmen noch die damit verbundenen bisweilen negativen Folgen in Kauf genommen werden. Weiterentwicklungen in der direkten Restaurationstechnik mit Kompositmaterialien der letzten Jahrzehnte bestanden zumeist darin, die Anwendung der Komposite und Haftvermittlersysteme zu vereinfachen und dennoch ästhetisch, sicher und erfolgreich zu machen. Üblicherweise werden lichthärtende Komposite aufgrund ihrer Polymerisationseigenschaften und der limitierten Durchhärtungstiefe in Schichttechnik und Einzelinkrementen verarbeitet. Einen neuen Ansatz verfolgen sogenannte thermovisköse Bulk-Fill-Komposite, die neben den bekannten Materialien auch in der Ästhetischen Zahnmedizin ihren Einsatzbereich haben.

Die DGKZ bietet ihren Mitgliedern in 2021 gleich vier Live-Tutorials als digitale Fortbildungsmöglichkeit in Zeiten von COVID-19. Hier werden inhaltlich grundlegende Überlegungen zu Konzepten und strategischen Vorgehensweisen verschiedener Spezialthemen aus dem Bereich der ästhetisch/kosmetischen Zahnmedizin aufgegriffen. Alle Tutorials können auch im Nachgang in der Mediathek abgerufen werden.

Direkt zum Live-Stream

Hinweis: Das Angebot ist für alle User kostenlos. Um das Web-Tutorial zu verfolgen, ist keine Anmeldung notwendig. Allerdings erhalten nur registrierte User der ZWP online CME-Community Zugang zu den CME-Fragen und somit die Chance, einen CME-Punkt zu erwerben.

Foto Teaserbild: Pixel-Shot – stock.adobe.com

17. Jahrestagung der DGKZ mit abwechslungsreichem Programm in Marburg

Am vergangenen Wochenende drehte sich in Marburg fast alles um das ideale Lächeln. Die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) lud alle Mitglieder sowie ästhetisch interessierte Zahnärztinnen und Zahnärzte zu ihrer bereits 17. Jahrestagung ein. Das Leitthema „Rot-weiße Ästhetik – State of the Arts“ wurde mit einem zweitägigen Vortragsprogramm sowie Expertentalk des DGKZ-Vorstandes in allen Facetten praxisnah behandelt.

Zu einem schönen Erscheinungsbild zählt vieles, aber in der Regel blickt man einem Menschen ja bekanntlich als erstes ins Gesicht. Dessen ist sich auch die DGKZ bewusst. Deshalb widmete die Fachgesellschaft auch den ersten Teil ihres Vortragsprogramms auf der 17. Jahrestagung dem Patientengesicht. Im Podium „Das schöne Gesicht“ betrachteten DGKZ-Präsident und Tagungsleiter Dr. Jens Voss sowie Dr. Andreas Britz und Dr. Lea Höfel – live per Stream zugeschaltet – das Thema Ästhetik unter zahnmedizinischer, medizinischer und psychologischer Sicht. Dr. Britz schloss daran angelehnt auch seinen Kurs „Anti-Aging mit Injektionen“ inkl. Live-Demonstration an.

Im zweiten Teil der Tagung fokussierte das Vortragsprogramm dann die kosmetisch-ästhetische Zahnmedizin – denn was wertet ein Gesicht mehr auf, als ein schönes Lächeln? Highlight war hier der Expertentalk des DGKZ-Vorstandes. Dr. Voss und seine Kollegen Dr. Martin Jörgens und Dr. Jürgen Wahlmann stellten verschiedene Lösungskonzepte für z.B. Schwarze Dreiecke und Behandlungsoptionen wie etwa Veneers vor. Ergänzend widmeten sich Prof. Dr. Marcel Wainwright der chirurgischen und nichtchirurgischen Gingivakorrektur, apl. Prof. Dr. Christian Gernhardt der ästhetischen Zahnkorrektur mit Komposit unter Berücksichtigung der rot-weißen Ästhetik und Dr. Yasin Aktas der rot-weißen Ästhetik als Rahmen für das perfekte Lächeln.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten an beiden Tagen neben dem Thema Ästhetik auch die Möglichkeit, sich interdisziplinär weiterzubilden und jeweils Podien zur Implantologie und Parodontologie zu besuchen. Neben der 17. Jahrestagung der DGKZ fanden in Marburg nämlich auch der 2. Deutsche Präventionkongress der DGPZM sowie das 21. EXPERTENSYMPOSIUM „Innovationen Implantologie“ / IMPLANTOLOGY START UP 2021 statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten in Marburg so die Möglichkeit, ein breites wissenschaftliches Update und regen Austausch mit zahlreichen Kollegen mitzunehmen sowie viele Fortbildungspunkte zu sammeln.

Wer dieses Jahr nicht dabei sein konnte, sollte sich schon den Termin für die 18. Jahrestagung der DGKZ im Kalender vormerken: 13./14. Mai 2022 in Hamburg.

Impressionen vom Kongress in Marburg finden Sie HIER.

Teaserbild: OEMUS MEDIA AG

Druckfrisch: cosmetic dentistry 4/2021

Das offizielle Verbandsorgan der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) – die cosmetic dentistry – hat in 2021 einen umfassenden Relaunch erfahren und liegt nun mit der vierten Ausgabe vor.

Das Magazin bietet neben Fachartikeln zur Klasse I-Restauration mit thermoviskosem Composite und Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik im natürlichen Gebiss zahlreiche weitere spannende Beiträge und Interviews rund um die moderne Zahnmedizin.

Erste Eindrücke der neuen cosmetic dentistry erhalten Sie HIER.

Mitglieder der DGKZ erhalten das Magazin 4x jährlich kostenfrei im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Weitere Informationen inkl. Mitgliedsantrag finden Sie HIER.

DGKZ-Expertentalk: Frontzahnästhetik State of the Art am 30.10.2021 live aus Marburg!

Aufgrund der COVID-19-Pandemie war es im vergangenen Jahr nicht möglich, die Jahrestagung der DGKZ e.V. wie geplant durchzuführen. Die 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) findet nun am 29. und 30. Oktober 2021 statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird der DGKZ Expertentalk zum Thema „Frontzahnästhetik State of the Art – Welche Lösungen sind wann die besten?” mit Dr. Jens Voss, Dr. Martin Jörgens, Dr. Jürgen Wahlmann und Prof. Dr. Marcel Wainwright auf ZWP online ab 11.30 Uhr live übertragen.

Schöne und gesunde Zähne haben einen immer höheren Stellenwert. Vitalität, juveniles Aussehen und der damit oftmals verbundene private und berufliche Erfolg sind in allen Teilen der Gesellschaft zu erstrebens-werten Zielen geworden. Die meisten Menschen verstehen unter der perfekten rot-weißen Ästhetik eine möglichst helle Zahnfarbe, ideal-typisch geformte und gerade angeordnete Zähne sowie ein optimales Gingiva-Profil. Demnach sind Zahnaufhellungen und Veneers nach wie vor ein zentrales Thema und erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber auch kieferorthopädische Leistungen wie die Alignertherapie gewinnen zunehmend an Bedeutung. Wie aber erreiche ich die perfekte rot-weiße Ästhetik? Welche alternativen Wege und Problemlösungsmöglichkeiten gibt es?

Um diese und andere Fragen geht es im erstmals im Rahmen der DGKZ-Jahrestagung veranstalteten Expertentalk. In diesem neuen Programmformat halten die beteiligten Experten Einführungsvorträge, denen sich eine Diskussion auch zu alternativen Optionen mit den jeweils anderen Experten sowie den Teilnehmern anschließt.

Themen:

  • Dr. Jens Voss/Leipzig: Der Weg zu gesunden und schönen Zähnen als strategisches Konzept
  • Dr. Martin Jörgens/Düsseldorf: Lösungskonzepte bei schwarzen Dreiecken mit Lasertechnik, Hyaluronsäure und minimalinvasiven Composite-Techniken – Wichtige Tools für den Praktiker
  • Dr. Jürgen Wahlmann/Edewecht: Veneers von konventionell bis no prep – Was ist wann State of the Art?
  • Moderation: Prof. Dr. Marcel Wainwright

Direkt zum Live-Stream

Hinweis: Das Angebot ist für alle User kostenlos. Um das Web-Tutorial zu verfolgen, ist keine Anmeldung notwendig. Allerdings erhalten nur registrierte User der ZWP online CME-Community Zugang zu den CME-Fragen und somit die Chance, einen CME-Punkt zu erwerben.

Foto Teaserbild: Pixel-Shot – stock.adobe.com

17. Jahrestagung der DGKZ im Oktober in Marburg – Jetzt anmelden!

Nach der Corona-bedingten Verschiebung findet die 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) jetzt am 29. und 30. Oktober 2021 statt.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie war es im vergangenen Jahr nicht möglich, die Jahrestagung der DGKZ e.V. wie geplant durchzuführen. Auch die zwischenzeitlich auf den Herbst und dann auf das Frühjahr 2021 vorgenommene terminliche und örtliche Verschiebung blieb aufgrund hoher Infektionszahlen ohne Erfolg. Jetzt haben die Veranstalter angesichts von Impfungen in größerem Umfang sowie sinkender Inzidenz die Hoffnung auf eine schnelle Verbesserung und perspektivisch auch auf eine Normalisierung der Lage. Somit findet die 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) am 29. und 30. Oktober 2021 am schon für 2020 geplanten Standort Marburg statt.

Unter dem Motto „Rot-weiße Ästhetik – State of the Art“ werden Referenten von Universitäten und erfahrene Praktiker mit den Teilnehmern die gegenwärtigen Trends in der modernen Zahnheilkunde und deren Herausforderungen im Praxisalltag diskutieren. Insbesondere wird Wert daraufgelegt, entlang des roten Fadens „Ästhetik“ eine möglichst große Bandbreite an relevanten Themen und Entwicklungen aufzugreifen. Ob Prothetik, Parodontologie, Zahnerhaltung, Implantologie oder Aspekte der Ästhetik des Gesichtes – das spannungsreiche Programm bietet sicher für jede interessierte Zahnärztin und jeden interessierten Zahnarzt etwas. Ein begleitendes Programm zu den Themen Hygiene und QM macht die Jahrestagung zugleich auch zum Fortbildungsereignis für das gesamte Praxisteam.

Die Frage, wie die perfekte rot-weiße Ästhetik erreicht werden kann und welche alternativen Wege und Problemlösungsmöglichkeiten es gibt, wird u.a. im erstmals im Rahmen der DGKZ-Jahrestagung veranstalteten Expertentalk diskutiert. In diesem neuen Programmformat halten die beteiligten Experten jeweils kurze Einführungsvorträge, denen sich eine Diskussion vor allem auch der alternativen Optionen mit den jeweils anderen Experten sowie den Teilnehmern anschließt. Der Expertentalk wird direkt auch ins Internet übertragen.

Hinweis: Die Veranstaltung wird entsprechend der geltenden Hygienerichtlinien durchgeführt!

Programmheft
Online-Anmeldung

Weitere Informationen:
OEMUS MEDIA AG
Holbeinstraße 29
04229 Leipzig
Tel.: +49 341 48474-308
E-Mail: event@oemus-media.de

Teaserbild: © Sashkin/Shutterstock.com

Neues Web-Tutorial der DGKZ „Lösungskonzepte bei schwarzen Dreiecken“ ab sofort online

Die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) startete im März erfolgreich ihre neue Live-Tutorial-Reihe als digitale Fortbildungs-möglichkeit in Zeiten von COVID-19. Ab sofort ist das dritte Tutorial zum Thema Lösungskonzepte bei schwarzen Dreiecken mit Dr. Martin Jörgens kostenfrei online abrufbar.

Schwarze Dreiecke stören viele Patienten im eigenen Gebiss. Daher sollten Zahnärzt*innen sowohl ästhetische als auch funktionelle Lösungen anbieten können. Im dritten Web-Tutorial, dass die DGKZ in ihrer diesjährigen Serie kostenfrei online anbietet, stellte Dr. Martin Jörgens Therapieoptionen mit Laser, Hyaluronsäure und Composite-Techniken vor. Ziel des Tutorials war es, einmal wichtige Tools für den Praxisalltag zu liefern und außerdem Empfehlungen für die einzelnen Techniken mit auf den Weg zu geben.

Dr. Jörgens stellte in Patientenfällen verschiedene Ausgangssituationen mit parodontalen oder implantologischen Defekten vor und gab anhand dieser zunächst einen Überblick zu Ursachen schwarzer Dreiecke, bevor er sich konkreten Behandlungsempfehlungen widmete. Dabei ging er bei der Hyaluronsäure auf Injektionstechniken und Einsatzmöglichkeiten, aber auch Nebenwirkungen bei falscher Injektion, ein. Bei den Lasertechniken stellte er deren Anwendungen und Einsatz in Kombination mit Farbstoff vor. Abschließend widmete er sich möglichen Kombinationstherapien mit Hyaluronsäure.

Die DGKZ bietet ihren Mitgliedern in 2021 gleich vier Live-Tutorials als digitale Fortbildungsmöglichkeit in Zeiten von COVID-19. Hier werden inhaltlich grundlegende Überlegungen zu Konzepten und strategischen Vorgehensweisen verschiedener Spezialthemen aus dem Bereich der ästhetisch/kosmetischen Zahnmedizin aufgegriffen. Besonderer Höhepunkt und integraler Bestandteil der Reihe ist ein Expertentalk im Rahmen der 17. Jahrestagung der DGKZ am 29./30. Oktober 2021 in Marburg, der auch ins Internet übertragen wird.

Weitere Termine der Live-Tutorial-Reihe:

10. November 2021, 15.00 Uhr
Thema: „Komposits in der ästhetischen Zahnmedizin“
Referent: Prof. Dr. Christian Gernhardt/Halle-Saale

Bereits verfügbare Tutorials:

Hinweis: Das Angebot ist für alle User kostenlos. Um das Web-Tutorial zu verfolgen, ist keine Anmeldung notwendig. Allerdings erhalten nur registrierte User der ZWP online CME-Community Zugang zu den CME-Fragen und somit die Chance, einen CME-Punkt zu erwerben.

Jetzt registrieren!

Foto Teaserbild: Pixel-Shot – stock.adobe.com

Zahnärztekammer warnt vor gewerblichen Aligner-Shops

Gerade Zähne für wenig Geld – mit diesem verheißungsvollen Versprechen werben unzählige gewerbliche Aligner-Shops (Aligner sind auch als unsichtbare Zahnschienen bekannt) in sozialen Netzwerken und Werbespots. Anna Göbel (Name geändert) ließ sich davon überzeugen und wandte sich an einen Aligner-Shop zur Begradigung ihrer Zähne. Eine Entscheidung, die sie inzwischen bereut.

Statt der prognostizierten geraden Zähne nach 16 Wochen bildete sich nach kurzer Zeit eine Zahnlücke zwischen ihren Schneidezähnen. Nach insgesamt zehn Monaten Behandlungszeit, unzähligen Mails mit dem Kundenservice des Aligner-Shops und mehreren Behandlungsplänen mit neuen Schienen beendete sie vorzeitig die Behandlung. „Im Nachhinein hätte ich die Behandlung lieber gelassen“, sagt sie heute.

Mit dieser Erfahrung ist sie nicht die einzige. Immer wieder erreichen die Zahnärztekammer Nordrhein Beschwerden von Patienten, die von Komplikationen bei der Behandlung in Aligner-Shops berichten.

Behandlung oft ohne Aufklärung und unter medizinischem Standard

Wichtig: Die Behandlung mit Alignern ist eine bewährte Therapie der modernen Kieferorthopädie für die Patientinnen und Patienten. Das Problem bei den meisten gewerblichen Aligner-Shops ist jedoch, dass diese nach Auffassung der Zahnärztekammer Nordrhein ihren Kunden eine unzureichende zahnärztliche Betreuung bieten. Nach der Anfertigung eines Gebiss-Scans bei einem „Partnerzahnarzt“ zu Beginn wird der Behandlungsplan durch den Aligner-Shop lediglich als Simulation am Computer berechnet.

Die Kunden werden häufig auch während ihrer Behandlung unzureichend persönlich zahnmedizinisch betreut. Statt regelmäßiger Kontrollbesuche bei einem Zahnarzt beziehungsweise Kieferorthopäden werden die Kunden aufgefordert, selbst Handybilder von ihren Zähnen zu machen und diese den Aligner-Shops zuzuschicken, wodurch sich der Erfolg oder Misserfolg einer Behandlung jedoch nach Auffassung der Zahnärztekammer Nordrhein nicht erkennen lässt.

Das führt nicht selten zu Komplikationen wie im Fall von Anna Göbel. Als sie die Lücke zwischen ihren Scheidezähnen entdeckte, kontaktierte sie den Anbieter. „Der Kundenservice war eine Katastrophe“, sagt sie. Mitunter habe sie zwei Wochen auf eine Antwort gewartet – jedes Mal habe ihr ein anderer Mitarbeiter geantwortet, der meist keinen Überblick über ihre Vorgeschichte hatte.

Zahnverlust bei falscher Behandlung möglich

Doch Kunden der Aligner-Shops droht Schlimmeres: Auch eine Schädigung des Zahnbetts oder gar Zahnverlust ist infolge einer falschen Behandlung mit Alignern möglich.

Nach insgesamt zehn Monaten beendete Anna Göbel schließlich die Behandlung bei dem Aligner- Shop, nachdem es erneut Probleme mit ihrem Behandlungsplan gab. „Um zu vermeiden, dass ich wieder einen neuen Plan bekomme und neue Komplikationen auftreten, brach ich die Behandlung lieber ab“, berichtet sie. Das erwünschte Ergebnis sei jedoch nicht eingetreten.

Mit ihrem Fall wandte sie sich schließlich hilfesuchend an die Zahnärztekammer Nordrhein.

Die Zahnärztekammer Nordrhein ist nicht nur bei der Überprüfung von vermuteten Behandlungsfehlern behilflich, sondern wird auch umfassend im Rahmen der Berufsaufsicht selbst tätig und prüft rechtliche Handlungsmöglichkeiten gegen die gewerblichen Aligner-Anbieter.

Denn nach Auffassung der Zahnärztekammer Nordrhein darf das Angebot von zahnärztlichen Leistungen in dieser Form überhaupt nicht existieren. „Wir benötigen klare gesetzliche Vorgaben auf Bundesebene, damit nicht berufsfremde Dritte Zahnheilkunde anbieten“, sagt Dr. Ralf Hausweiler, Präsident der Zahnärztekammer Nordrhein, „denn Zahnheilkunde gehört nicht in einen Kiosk.“

Patienten sollten daher unter keinen Umständen ihre Zähne außerhalb der Verantwortung eines Zahnarztes oder Kieferorthopäden korrigieren lassen. Eine umfassende persönliche Untersuchung, Beratung und Aufklärung durch einen Zahnarzt oder Kieferorthopäden ist vor einer zahnärztlichen Behandlung zwingend notwendig. Auch regelmäßige persönliche Kontrollen während der Behandlung sind unerlässlich. Die zahnärztliche Leistungserbringung gehört insbesondere aus Gründen des Patientenschutzes ausschließlich in die Verantwortung approbierter Zahnärzte.

Quelle: Zahnärztekammer Nordrhein
Foto: stock.adobe.com – ANR Production

Das E-Rezept kommt! Alles was Zahnarztpraxen wissen müssen

Ab 1. Januar 2022 wird das elektronische Rezept (E-Rezept) nach dem Willen des Gesetzgebers zur Pflichtanwendung. Ab diesem Zeitpunkt müssen Vertragszahnärztinnen und Vertragsärzte verschreibungspflichtige Arzneimittel ausschließlich elektronisch verordnen.  

Vor diesem Hintergrund hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ihre stark nachgefragte Spezialleitfadenserie zur Telematikinfrastruktur (TI) um einen weiteren wichtigen Baustein ergänzt. Dieser richtet sich einmal mehr speziell an Zahnärztinnen, Zahnärzte und das Fachpersonal in Praxen. Die neue Broschüre „Das elektronische Rezept: Leitfaden für die Anwendung ‚E-Rezept‘ in der Zahnarztpraxis“ informiert detailliert und anschaulich über Grundlagen, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen und nennt zugleich konkrete Anwendungsszenarien des E-Rezepts im Rahmen der zahnärztlichen Versorgung. Darüber hinaus werden Antworten auf wichtige Fragen zu dem Thema gegeben und Quellen für weitere Informationen gelistet.

Der Leitfaden „Das elektronische Rezept: Leitfaden für die Anwendung ‚E-Rezept‘ in der Zahnarztpraxis“ kann ebenso wie weitere Informationsmaterialien kostenfrei auf der Website der KZBV abgerufen werden. Das Informationsangebot wird bei Bedarf fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Hintergrund: Das E-Rezept

Das E-Rezept ersetzt künftig das Muster 16-Formular für alle apothekenpflichtigen Arzneimittel, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Es wird verschlüsselt auf einem zentralen Dienst in der TI gespeichert, nachdem die Verordnungsdaten im Praxisverwaltungssystem zusammengestellt und mit dem eZahnarztausweis signiert wurden. Der Zugriff wird über ein sogenanntes „(Zugriffs-)Token“ gesteuert, welches zusammen mit dem E-Rezept erzeugt wird. Patientinnen und Patienten können wählen, ob sie ihre E-Rezepte per Smartphone in der E-Rezept-App verwalten oder die Einlöseinformation (den „Token“) in der Zahnarztpraxis als Ausdruck erhalten möchten.

Hintergrund: TI-Leitfadenserie der KZBV

Die KZBV hat eine Serie von Spezialleitfäden veröffentlicht, die inhaltlich ganz auf die Bedarfe der Zahnärzteschaft ausgerichtet ist. Dazu zählen – neben dem neuen Leitfaden zum E-Rezept – die Publikationen „Die elektronische Patientenakte (ePA): Leitfaden für die Anwendung in der Zahnarztpraxis“, „Telematikinfrastruktur – ein Überblick“, „Elektronischer Medikationsplan/Arzneimitteltherapie- Sicherheitsprüfung (eMP/AMTS)“, „Notfalldatenmanagement (NFDM)“ sowie ein Leitfaden zum Nachrichtendienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Ein allgemeinverständlicher Randtext dient dabei der Zusammenfassung und Orientierung. Sämtliche Publikationen sind jeweils als kostenfreie pdf-Datei auf der Website der KZBV verfügbar und sollen Praxen die Anbindung an die TI – Deutschlands größtes Gesundheitsnetz – erleichtern.

Quelle: KZBV
Foto: Feodora – stock.adobe.com

Druckfrisch: cosmetic dentistry 3/2021

Das offizielle Verbandsorgan der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) – die cosmetic dentistry – hat in 2021 einen umfassenden Relaunch erfahren und liegt nun mit der dritte Ausgabe vor.

Das Magazin bietet neben Fachartikeln zur Ästhetischen Versorgung des Frontzahnbereichs durch Sofortimplantation und Komfortable Behandlung durch digitalen Workflow zahlreiche weitere spannende Beiträge und Interviews rund um die moderne Zahnmedizin.

Erste Eindrücke der neuen cosmetic dentistry erhalten Sie HIER.

Mitglieder der DGKZ erhalten das Magazin 4x jährlich kostenfrei im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Weitere Informationen inkl. Mitgliedsantrag finden Sie HIER.