20 Jahre Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ)

Am 5. und 6. Mai 2023 findet im Münchener H4 Hotel an der Messe die 19. Jahrestagung der DGKZ statt. Die 2003 gegründete Fachgesellschaft feiert zu diesem Kongress ihr 20-jähriges Jubiläum und kehrt zu ihren Ursprüngen zurück.

Heute kann sich kaum noch jemand vorstellen, dass die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V.  im Jahr 2003 ein großes Politikum war, das zu heftigen Diskussionen bis hin zu Abhandlungen in diversen Publikationen oder „wissenschaftlichen Statements“ seitens der Vertreter der „Ästhetischen Zahnmedizin“ führte. Man baute ein Feindbild der „Unwissenschaftlichkeit“ auf oder rückte das Kürzel sogar in die braune Ecke.

Die Initiatoren der neuen Fachgesellschaft ließen sich nicht auf diese Diskussion ein. In ihrem Verständnis gibt es auch international keinen Dissens zwischen Ästhetik oder Cosmetic Dentistry. Die Frage war eher die Definition der Inhalte und Ziele, und hier ging die DGKZ in vielen Punkten über das Bisherige hinaus. Cosmetic Dentistry wurde und wird als High-End-Zahnmedizin mit interdisziplinärem Ansatz bis hin zur Ästhetischen Chirurgie gesehen. Das war neu und in gewissem Sinne auch revolutionär.

Die „Schönheit als Zukunftstrend“ hat inzwischen auch die Nachfragesituation in der Zahnmedizin grundsätzlich verändert. Neben der Wiederherstellung natürlicher funktionaler Verhältnisse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich geht es zunehmend auch um darüber hinausgehende, rein kosmetische und optische Verbesserungen oder Veränderungen. Ähnlich wie im traditionellen Bereich der Schönheitschirurgie ist auch die Zahnmedizin in der Lage, dem Bedürfnis nach einem jugendlichen, den allgemeinen Trends folgenden Aussehen zu entsprechen. Gleichzeitig eröffnen sich in der Kombination verschiedener Disziplinen bis hin zur Schnittstelle der Ästhetischen Chirurgie völlig neue Möglichkeiten.

Um diesen hohen Anforderungen und dem damit verbundenen Know-how zu entsprechen, bedarf es nach Vorstellung der DGKZ einer völlig neuen Gruppe von „Spezialisten“, de facto die „Universal-Spezialisten“. Zahnärzte, die ihr erstklassiges Fachwissen in mehreren Disziplinen auf einer qualitativ völlig neuen Stufe bis hin zur Schnittstelle der Ästhetischen Chirurgie umsetzen. Diesen interdisziplinären Ansatz verfolgt die DGKZ seit ihrer Gründung im Jahr 2003 mit Erfolg.

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) soll nicht nur im Rahmen einer hochkarätigen Expertenrunde Bilanz gezogen werden. Die Teilnehmer der Jahrestagung erwartet angesichts des Jubiläums ein thematisch und strukturell breit gefächertes Programm, das sowohl die Entwicklungen aufzeigt als auch zugleich verdeutlicht, was heute auf diesem Gebiet State of the Art ist.

Mit München als Veranstaltungsort kehrt die DGKZ, wenn man so will, zu den Ursprüngen zurück. Hier, im damals gerade neu eröffneten Hotel Bayerpost, fand mit knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der erste Kongress der noch jungen Fachgesellschaft statt.

Das Programm zur Tagung ist aktuell in Arbeit. Interessierte können sich per E-Mail an event@oemus-media.de bereits vormerken lassen und erhalten das Programmheft direkt nach Fertigstellung.

Information:
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04229 Leipzig
Deutschland
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Schöne Zähne zum geringen Preis – das wird meistens teuer

TikTok, Instagram, YouTube oder der Blick ins neuste Beauty-Magazin – überall sind Menschen mit einem strahlend schönen Lächeln abgebildet. Das spricht vor allem junge Altersgruppen an. Inzwischen haben sich aus dem Wunsch nach dem „Hollywood-Lächeln“ leider nicht nur Gesundheitstrends entwickelt, um die eigenen Zähne durch regelmäßige Pflege und gesunde Ernährung weiß zu halten. Günstige Veneers, Kronen, Schleifen, Färben, Bleaching etc. versprechen Aufmerksamkeit und Anerkennung. Oftmals richten diese sog. „Billig-Trends“ aber großen Schaden im Gebiss an. Im folgenden Interview gibt Dr. Martin Jörgens, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ), einen Überblick zu den Risiken und erklärt, warum nur professionelle Zahnärzte ästhetische Verbesserungen vornehmen dürfen.

Herr Dr. Jörgens, Social Media sorgt nach wie vor für immer neue Schönheitstrends, auch für die Zähne. Das beeinflusst natürlich die Wünsche der Patienten. Welche Erfahrung machen Sie diesbezüglich in Ihrem Praxisalltag?

Es kommen zunehmend Patienten mit dem Wunsch nach Verbesserung der Gesamtästhetik in die Praxis. Wir haben ein internationales und höchst anspruchsvolles Klientel. Dennoch kommt natürlich auch mal ein Patient mit der Wunschvorstellung, das Beste für den geringsten Preis zu bekommen. Das geht faktisch natürlich nicht, und für die Gesamtbetrachtung passt am besten das Gesetz der Wirtschaft des englischen Sozialphilosophen John Ruskin: „Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“

Und dies hat für den Bereich der Medizin und Zahnmedizin noch ein viel höheres Gewicht, denn wenn hier Schäden entstehen, ist man schnell bei Haftungssummen im fünf- oder sechsstelligen Bereich dabei. Das bedeutet, dass aus einer scheinbar preiswerten, aber schlecht durchgeführten KFO- oder Veneerbehandlung Folgeschäden entstehen, die ein Mehrfaches an Beseitigungskosten bergen.

Der Wunsch nach dem „Hollywood-Lächeln“ führt leider auch dazu, dass inzwischen immer mehr Methoden angeboten werden, wie das eigene Lächeln schnell und preiswert verbessert werden kann. Wann hat sich aus Ihrer Sicht diese Tendenz entwickelt?

Schnell und billig mag woanders funktionieren, aber eben nicht im Bereich der Medizin. Nehmen Sie billige Brustimplantate, die zu fürchterlichen Ergebnissen mit multiplen Nachoperationen bis hin zu Amputationen geführt haben. Ebenso ist hier die Verwendung schnell entwickelter billiger Zahnimplantate zu nennen oder auch die fürchterlichen Schäden, die durch Fehlanwendungen von Hyaluronsäure im Stirnbereich bis zur Erblindung führen können. Gute Qualität kommt nur durch gehobene Fachkenntnis und tägliche Anwendung, und dies hat seinen Preis, der aber auch medizinische Sicherheit garantiert.

„Home-Bleaching“ ist nicht neu und wird auch von einigen Firmen angeboten. Worauf sollte bei dieser Methode geachtet werden, um die Zähne bei der Aufhellung nicht zu beschädigen?

Home-Bleaching kann eine Methode zur Aufhellung sein. Vor Durchführung müssen mögliche undichte Füllungen oder unentdeckte kariöse Stellen beseitigt sein. Empfindliche freiliegende Zahnhälse müssen geschützt werden. Vorab muss ein parodontal gesundes Gebiss vorliegen, und auch frische Ablagerungen von Zahnstein müssen vorab in einer separaten Dentalhygienesitzung beseitigt sein. Generell empfehlen wir allerdings das In-Office-Bleaching, da hier gezielt und kontrolliert auch einzelne Zähne oder Zahngruppen stärker oder weniger stark gebleacht werden können. Auch hier gilt, die Erfahrung führt zu besserer Qualität und besseren Ergebnissen.

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Das vollständige Interview lesen Sie HIER.

Foto: Dr. Martin Jörgens

Druckfrisch: cosmetic dentistry 3/2022

Das offizielle Verbandsorgan der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) – die cosmetic dentistry – hat im letzten Jahr einen umfassenden Relaunch erfahren und liegt nun mit der dritten Ausgabe für 2022 vor.

Das Magazin bietet neben Fachartikeln zu den Themen Frontzahnästhetik bei Nichtanlagen und 4-Quadranten-Rehabilitation im Fokus der Ästhetik, Phonetik und Funktion zahlreiche weitere spannende Beiträge und Interviews rund um die moderne Zahnmedizin.

Erste Eindrücke der neuen cosmetic dentistry erhalten Sie HIER.

Mitglieder der DGKZ erhalten das Magazin 4x jährlich kostenfrei im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Weitere Informationen inkl. Mitgliedsantrag finden Sie HIER.

Studie zur Lippenunterspritzung zeigt: Weniger ist mehr

Lippenattraktivität im Trendbarometer

Weniger ist mehr: Das zeigt eine aktuelle Studie zum Thema Lippenunterspritzung. Via Eye-Tracking und Umfrage-Methodik wurden die attraktivsten Lippenproportionen und Lippenvolumen ermittelt. Lippenvergrößerungen gehören zu den beliebtesten ästhetischen Eingriffen am Gesicht, möglichst minimalinvasiv sollen sie sein und möglichst natürlich das Ergebnis. Doch wie sehen die idealen Lippenproportionen aus und welches Volumen liegt derzeit im Trend? Eine Münchner Studie beschäftigt sich mit der ästhetischen Wahrnehmung verschiedener Lippenformen mit der Zielsetzung, die attraktivsten Lippen zu identifizieren.

Hintergrund der Studie

Insgesamt wurden 59 weiße Studienteilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 32,73 ± 9,4 Jahren (Spanne von 22 bis 58 Jahren) in die Studie aufgenommen, von denen 27 (45,8 Prozent) Männer und 32 (54,2 Prozent) Frauen waren. Die Studienteilnehmer wurden von der Klinik für Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie der Ludwig-Maximilians-Universität München rekrutiert. Von ihnen waren drei (5,1 Prozent) Fachärzte für Dermatologie, zehn (16,9 Prozent) Fachärzte für Plastische Chirurgie und 46 (78 Prozent) Freiwillige ohne medizinischen (ästhetischen) Hintergrund. Methodisch wurden Blickbeurteilungen und ästhetische Bewertungen von modifizierten Lippenbildern durchgeführt.

Harmonisches und ästhetisch ansprechendes Ergebnis bevorzugt

Die Ergebnisse zeigen, dass das Verhältnis von 1:1,6 (Ober- zu Unterlippe, 4,21 von 5 möglichen Punkten) als das attraktivste Lippenverhältnis bewertet wurde. Diese Lippenproportion war jedoch nicht die erste, die bei der anfänglichen Bildanzeige betrachtet wurde (1,20 Sekunden) und hatte die kürzeste Dauer einer stabilen Augenfixation innerhalb des 6-Sekunden-Bildanzeigeintervalls (2,18 von 6 Sekunden). Das Lippenvolumen, das die höchste ästhetische Bewertung erhielt, war das 100-prozentige Volumen (ursprüngliche Lippengröße) mit 4,56 von 5 möglichen Punkten. Dieses Lippenvolumen hatte jedoch das drittlängste Intervall zwischen der ersten Bildaufnahme und der ersten stabilen Augenfixation (0,81 Sekunden) und die kürzeste Dauer stabiler Augenfixationen während der 6 Sekunden der Bildanzeige (2,22 von 6 Sekunden).

Natürlichkeit liegt im Trend

Feststellen lässt sich, dass die Lippenproportion und das Lippenvolumen mit einem Verhältnis von 1:1,6 (Verhältnis von Ober- zu Unterlippe) und 100 Prozent natürlichem, nicht augmentiertem Volumen als am attraktivsten empfunden wurden; dies bestätigen frühere Untersuchungen und aktuelle Trends in der Ästhetischen Medizin. Als am wenigsten attraktiv wurden Lippen mit einem Verhältnis von 1,6:1 und mit einem übertriebenen Volumen von 130 Prozent empfunden. Analysen auf der Basis von Eye-Tracking stützen diese Ergebnisse.

Zu den detaillierten Ergebnissen mit Veranschaulichungen zur Eye-Tracking-Methode.

Quelle: ZWP online

Foto Teaserbild: Foto: Prostock-studio – stock.adobe.com

Cosmetic Dentistry – Eine der bedeutendsten Disziplinen

Was kann ich tun, um meine Zähne weiß bzw. weißer zu machen? Diese Frage bekommen Zahnärzte täglich gestellt. Patienten möchten dann am liebsten eine konkrete Empfehlung für die häusliche Mundhygiene, um selbst dauerhaft etwas für ein schönes Lächeln zu tun. Dr. Mariana Mintcheva, MSc. ist hier in einer optimalen Situation: Sie kann ihren Patienten Mundpflegeprodukte aus der eigenen Linie mitgeben.

Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte: ein Satz, den man oft in der Werbung findet – aber er stimmt auch. Menschen stehen einem Lächeln mit gepflegten weißen Zähnen aufgeschlossen gegenüber, denn es lässt den Besitzer vitaler und freundlicher erscheinen. Dr. Mariana Mintcheva, MSc. hat dieses Prinzip spätestens seit ihrem Aufenthalt in New York verstanden. Damals war sie fasziniert von der unbändigen Freude, die Patienten nach einer ästhetischen Zahnbehandlung empfanden. Heute zählt die Zahnärztin zu einer der führenden Größen auf dem Gebiet der Ästhetischen und Kosmetischen Zahnmedizin, leitet eine eigene Praxis, „Discover White“, im Düsseldorfer Medienhafen und brachte schließlich ihre eigene Mundpflegeserie „MINT by Dr. Mintcheva“ heraus. Im Interview stellt sie diese Serie vor und verrät, warum sie für die „Cosmetic Dentistry“ brennt und was ihr Rezept für ein strahlend schönes Lächeln ist.

Frau Dr. Mintcheva, Sie haben Kosmetische und Ästhetische Zahnmedizin zu Ihrer Passion gemacht. Was fasziniert Sie an diesem Zweig der Zahnheilkunde so sehr?

Mich fasziniert vor allem die Kraft, die uns ein schönes und selbstbewusstes Lächeln schenken kann. Ich erlebe täglich, dass schöne Zähne die Menschen positiv verändern können. Sie können ihnen ein neues Lebensgefühl schenken und sie ermutigen, selbstbewusster und fokussierter durchs Leben zu gehen. Auch die Wirkung auf andere ist enorm. Ein schönes Lächeln ist die Verbindung zu unserem Gegenüber und eines der wichtigsten Kommunikationsinstrumente, die wir haben. Menschen diese neue Welt eröffnen zu können, ist meine Motivation und mein täglicher Antrieb.

Gab es in Ihrem Leben ein bestimmtes Ereignis, das Sie den Beruf der Zahnärztin ergreifen ließ und Sie in den Bereich der Ästhetischen Zahnmedizin gelenkt hat?

Oh ja, das gab es ganz gewiss. Ich hatte als Kind einen Unfall und dadurch sind meine Frontzähne dunkel geworden. Es hat mich schon als Kind sehr gestört, doch während meines Studiums habe ich mich sogar dafür geschämt. Als mir damals mein Professor die beiden Frontzähne durch ein Bleaching aufhellte, war das für mich wie ein Wunder. Menschen zu helfen, schöne Zähne zu bekommen, wurde in diesem Moment zu meiner Mission. Ich wollte anderen helfen, die sich genauso gefühlt haben wie ich.

Was inspiriert Sie bei Ihrer täglichen Arbeit und was gehört für Sie zu einer erfolgreichen Behandlung?

Ich ziehe Inspiration aus jeder Begegnung mit anderen Menschen. Vor allem die positiven Geschichten und Entwicklungen meiner Patienten sind für mich jedes Mal aufs Neue so beeindruckend. Erfolgreich ist eine Behandlung für mich immer dann, wenn ich meinen Patienten helfen konnte, ihnen neuen Mut schenken und ihren Wunsch von einem schönen Lächeln erfüllen konnte. Jede Behandlung ist wie eine kleine gemeinsame Reise, die ganz individuell verläuft. Das macht jede zu einer ganz besonderen.

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Das vollständige Interview lesen Sie HIER.

Foto: Liubov Levytska – stock.adobe.com

Soeben erschienen: cosmetic dentistry 2/2022

Die Kosmetische und Ästhetische Zahnmedizin geht inzwischen weit über die Versorgung des Frontzahnbereichs mit Veneers hinaus. Oft sind es sehr komplexe Behandlungen, die sich auf das ganze Gebiss beziehen und daher auch eine entsprechende Planung sowie Beratung brauchen. In der aktuellen cosmetic dentistry zeigen Dr. Alina Lazar und Mario Pace, wie ein Engstand im Oberkiefer multidisziplinär versorgt werden konnte. ZÄ Lara Sommer, Dr. Marcus Striegel und ZTM Martin Toennies stellen eine minimalinvasive ästhetisch-funktionelle Versorgung bei einer Patientin vor, die multiple Nichtanlagen und persistierende Milchzähne aufwies.

Ergänzt wird das Heft mit dem Porträt der Praxis ZÄHNEVIERTEL – Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie aus Minden, bei der moderne Kieferorthopädie auf geschmackvolle Vintageelemente der Praxisräume trifft. Außerdem erklärt die Berliner Zahnärztin Sulmaz Mohammad im Interview, warum sie sich der Ästhetischen Zahnmedizin verschrieben hat.

Die vollständige Ausgabe der cosmetic dentistry finden Sie HIER.

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Rot-weiße Ästhetik auf der 18. Jahrestagung der DGKZ im Fokus

Schöne Zähne sind das eine, aber sie werden nur dann langfristig erhalten, wenn die Gingiva gesund und stabil ist. Denn letztlich macht ein gesundes Zahnfleisch ein schönes Lächeln aus. Die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) widmete sich in ihrer 18. Jahrestagung im Rahmen des Hamburger Trios am 13. und 14. Mai daher besonders der rot-weißen Ästhetik.

Obwohl das Hauptprogramm erst am Samstag startete, konnten sich die 200 Teilnehmer bereits am Freitag im Pre-Congress umfassend fortbilden. So luden die Table Clinics zu verschiedensten Themen aus der Prävention und Implantologie in kleineren Gruppen dazu ein, sich mit namhaften Experten wie Dr. Theodor Thiele, M.Sc., M.Sc., Prof. Dr. Frank Palm, Prof. Dr. Mozhgan Bizhang oder Dr. Stefan König auszutauschen. Klinische Fallbeispiele zeigten Behandlungsoptionen und gaben hilfreiche Tipps für die eigenen Patienten.

Der Hauptkongress am Samstag widmete sich dann speziell der rot-weißen Ästhetik. Eröffnet wurde das hochkarätig besetzte Programm von Dr. Jens Voss und DGKZ-Präsident Dr. Martin Jörgens. Beide Referenten gingen den Fragen nach, ob Ästhetische Zahnmedizin inzwischen Routine geworden ist oder nach wie vor eine Spezialdisziplin bildet, und welche minimalinvasiven Lösungen es gibt, um schwarze Dreiecke bestmöglich auszugleichen. Anh Duc Nguyen, Dr. Jürgen Wahlmann, Dr. Wolfgang Winges und Dr. medic. stom. Alina Lazar zeigten in ihren Vorträgen dann, welche Möglichkeiten der Behandler hat, um seinen Patienten ein schönes Lächeln zu schenken. Was muss beim Bleaching beachtet werden? Welche Vorteile bieten Aligner bei der Zahnkorrektur und wo liegen die Herausforderungen? Welche Möglichkeiten gibt es für eine ästhetische adhäsive Restauration im Frontzahnbereich und welche Ergebnisse liegen nach aktuellem wissenschaftlichen Stand vor? Diese und weitere Fragen wurden von den Referenten beantwortet.

Höhepunkt des Programms war der abschließende und live übertragene Expertentalk. Univ.-Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets, Dr. Hans-Dieter John, MSD und Dr. Christof Frey, M.Sc. betrachteten die rot-weiße Ästhetik von verschiedenen Gesichtspunkten aus. Univ.-Prof. Dr. Dr. Smeets widmete sich dem Weichgewebsmanagement, den ästhetischen Problemen und ihren Ursachen. Dabei ging er auch auf mögliche Behandlungsfehler ein. Dr. John zeigte anhand verschiedener Patientenfälle auf, welche Möglichkeiten es für eine minimalinvasive Gingivakorrektur gibt. Eine Checkliste zu den Do’s und Don’ts beim chirurgischen Weichgewebsmanagement um den Zahn und das Implantat gab Dr. Christof Frey den Teilnehmern an die Hand.

Mit seinem sehr praxisnahen Programm hat die DGKZ in diesem Jahr vor allem dem Anspruch Rechnung getragen, ihren Mitgliedern sowie Teilnehmern der Jahrestagung eine Richtlinie sowie ein Update zum „State of the Art“ in der Ästhetischen Zahnheilkunde zu geben. Dabei wurde vor allem herausgestellt, dass ein schönes Lächeln eben mehr ist, als nur weiße Zähne.

Merken Sie sich jetzt schon den Termin für das kommende Jahr vor: Dann feiert die DGKZ nicht nur ihre 19. Jahrestagung, sondern auch ihr 20-jähriges Jubiläum. Seien Sie also am 6. Mai 2023 in München mit dabei.

Autorin: Nadja Reichert
Fotos: OEMUS MEDIA AG

DGKZ-Expertentalk: Weichgewebemanagement in der Ästhetischen Zahnmedizin – Jetzt in der Mediathek abrufbar!

Am 13. und 14. Mai 2022 fand unter dem Leitthema „Rot-weiße Ästhetik – Optionen und Standards“ die 18. Jahrestagung der DGKZ in Hamburg statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der DGKZ Expertentalk zum Thema „Weichgewebemanagement in der Ästhetischen Zahnmedizin” mit Univ.-Prof. Dr. Dr. Ralf SmeetsDr. Hans-Dieter John, MSD und Dr. Christof Frey, M.Sc. live übertragen und ist ab sofort in der Mediathek abrufbar.

Schöne und gesunde Zähne haben einen immer höheren Stellenwert. Vitalität, juveniles Aussehen und der damit oftmals verbundene private und berufliche Erfolg sind in allen Teilen der Gesellschaft zu erstrebenswerten Zielen geworden. Die meisten Menschen verstehen unter der perfekten rot-weißen Ästhetik eine möglichst helle Zahnfarbe, idealtypisch geformte und gerade angeordnete Zähne, gesundes Zahnfleisch sowie ein optimales Gingiva-Profil. Neben Zahnaufhellungen, Veneers und kieferorthopädische Leistungen hat das Weichgewebemanagement also eine zentrale Rolle für die perfekte rot-weiße Ästhetik. Man kann hier viel richtig machen, aber auch vieles falsch, und so ging es im Expertentalk genau um diese Fragen. Die beteiligten Experten hielten zunächst Einführungsvorträge, denen sich eine Diskussion auch zu alternativen Optionen mit den jeweils anderen Experten sowie den Teilnehmern anschloss.

Themen:

  • Univ.-Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets/Hamburg: Weichgewebe – Ästhetische Probleme und ihre Ursachen (systemisch, parodontologisch, anatomisch, Behandlungsfehler, Chirurgie/ Prothetik)
  • Dr. Hans-Dieter John, MSD/Düsseldorf: Minimalinvasive Möglichkeiten der Gingiva-Korrektur
  • Dr. Christof Frey, M.Sc./Düsseldorf: Chirurgisches Weichgewebemanagement um Zahn und Implantat – Dos and Don’ts?

Direkt zur Mediathek

Hinweis: Zum Anschauen des Videos ist eine Registrierung für den ZWP Study Club notwendig. Das Angebot ist komplett kostenfrei.

Foto Teaserbild: Pixel-Shot – stock.adobe.com

Brandneu: cosmetic dentistry 1/2022

Das offizielle Verbandsorgan der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) – die cosmetic dentistry – hat im letzten Jahr einen umfassenden Relaunch erfahren und liegt nun mit der ersten Ausgabe für 2022 vor.

Das Magazin bietet neben Fachartikeln zu den Themen Do’s und Dont’s bei ästhetischen Zahnkorrekturen mit Alignern und Minimalinvasiv-ästhetische Behandlung mit Alignern und Veneers zahlreiche weitere spannende Beiträge und Interviews rund um die moderne Zahnmedizin.

Erste Eindrücke der neuen cosmetic dentistry erhalten Sie HIER.

Mitglieder der DGKZ erhalten das Magazin 4x jährlich kostenfrei im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Weitere Informationen inkl. Mitgliedsantrag finden Sie HIER.

18. Jahrestagung der DGKZ im Mai in Hamburg – Programm ab sofort online!

Die 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) findet am 13./14. Mai 2022 im Hamburger Privathotel Lindtner statt.

Pandemiebedingt gab es zuletzt immer wieder Verschiebungen der DGKZ-Jahrestagung. In diesem Jahr soll die Veranstaltung nun erstmals wieder zum gewohnten Zeitpunkt stattfinden und so lädt die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) ihre Mitglieder und interessierte Kolleginnen und Kollegen am 13./14. Mai 2022 in das Hamburger Privathotel Lindtner zum fachlichen Update ein.

Unter dem Motto „Rot-weiße Ästhetik – Optionen und Standards“ werden auch diesmal wieder Referentinnen und Referenten von Universitäten sowie erfahrene Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die gegenwärtigen Trends in der ästhetischen Zahnmedizin und die entsprechenden Herausforderungen im Praxisalltag diskutieren.

Insbesondere wird Wert daraufgelegt, entlang des roten Fadens „Ästhetik“ eine möglichst große Bandbreite an relevanten Themen und Entwicklungen aufzugreifen. Ob Parodontologie, Kieferorthopädie, Prothetik, Zahnerhaltung oder Aspekte der Ästhetik des Gesichtes – das spannungsreiche Programm bietet sicher für jede interessierte Zahnärztin und jeden interessierten Zahnarzt etwas. Eine besondere Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch der Expertentalk. In diesem neuen Programmblock halten die beteiligten Experten zunächst Einführungsvorträge, denen sich dann eine Diskussion bzw. das Expertengespräch anschließt. Ein begleitendes Programm zu den Themen Hygiene und QM macht die Jahrestagung zugleich auch zum Fortbildungsereignis für das gesamte Praxisteam.

Programmheft
Online-Anmeldung

Hinweis: Die Veranstaltung wird entsprechend der geltenden Hygienerichtlinien durchgeführt!

Weitere Informationen:
OEMUS MEDIA AG
Holbeinstraße 29
04229 Leipzig
Tel.: +49 341 48474-308
E-Mail: event@oemus-media.de
www.dgkz-jahrestagung.de

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