Neues der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin

» 22.01.2013 Veneers bringen Zähne zum Strahlen, aber das Kariesrisiko wächst


Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Volksmund. Wo aber sind mit dem Streben nach Schönheit Gefahren für die Gesundheit verbunden? Das Magazin Reader’s Digest geht dieser Frage in seiner September-Ausgabe unter dem Motto "Lassen Sie Hand anlegen" nach und zeigt auf, welche Chancen und Risiken mit sechs gängigen medizinischen Behandlungen verbunden sind.

Für viele Menschen gelten weiße, makellose Zähne als Schönheitsideal. Um dieses zu erreichen, werden oft hauchdünne Keramikschalen, so genannte Veneers, auf die Zähne geklebt. Das Problem: Der Arzt muss dafür am gesunden Zahn den Schmelz etwas abschleifen. Zugleich wächst die Gefahr der Kariesbildung, wenn die Mundhygiene nicht sorgfältig genug durchgeführt wird. Immer populärer wird auch die Zahnspange für Erwachsene, um ein unregelmäßiges Gebiss zu korrigieren. Zwar kann man mit einer solchen Spange Karies und Parodontose vorbeugen, allerdings ist die Behandlung oft langwierig und eher unangenehm. Hinzu kommt: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt ab einem Alter von 18 Jahren die Kosten für eine Zahnspange nicht.
Nicht ohne Risiko schätzen Experten eine Augenlaser-Operation ein. Gut 110.000 Patienten pro Jahr lassen in Deutschland und Österreich ihre Kurz- oder Weitsichtigkeit mithilfe einer Laseroperation beseitigen. Eine solche Behandlung führt im Regelfall auch dazu, dass die Betroffenen danach wieder scharf sehen – ohne Brille und Kontaktlinsen. In manchen Fällen kann es nach der Operation aber zu Augentrockenheit kommen. Vor allem in der Nacht und in der Dämmerung verschlechtert sich das Sehvermögen anderer Operierter. Wer mit Brille oder Kontaktlinsen gut zurechtkommt, hat eigentlich keinen Grund seine Augen lasern zu lassen. Als deutlich weniger heikel wird die arthroskopische Meniskusoperation eingeschätzt, vorausgesetzt der Patient hat wirklich einen Meniskusschaden. Dabei handelt es sich um den am häufigsten durchgeführten chirurgischen Eingriff in Deutschland, bei dem die Ärzte dem Patienten den Meniskus glätten oder lose Knorpelreste entfernen, um Schmerzen im Knie zu beseitigen. Ähnlich positiv wird auch das sogenannte Stripping von Krampfadern bewertet. Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann – darunter auch viele junge – leiden unter Krampfadern. Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen in den Beinen sind die typischen Beschwerden. Wem Krampfadern gesundheitliche Probleme machen und wer sich nicht an möglichen kleinen Narben stört, kann sich beruhigt für einen Eingriff entscheiden und sich die Krampfadern strippen lassen. Die Deutsche Venen-Liga empfiehlt dafür, eine spezialisierte Venenklinik auszuwählen.
Quelle: Reader’s Digest Deutschland