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Parodontaltherapie

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung leidet unter Parodontitis. Durch Bakterien hervorgerufen, zerstört diese Erkrankung langsam aber sicher das Bindegewebe und damit den Zahnhalteapparat. Eine Behandlung ist dringend erforderlich, da sich andernfalls im Laufe der Zeit die Entzündung in die Tiefe fortsetzt. Entstehende Zahnfleischtaschen und mögliche Zahnbetterkrankungen können die nachhaltigen Folgen sein, welche durchaus den Zahnknochen angreifen (Parodontitis) und zu Zahnausfall führen können. Die Parodontaltherapie ist je nach Schwere der Erkrankung unterschiedlich. Nach dem Röntgen und einer Zahnfleischuntersuchung beginnt für den Patienten ein intensives Mundhygieneprogramm. Die Zahnfleischtaschen, die sich gebildet haben, werden durch den Zahnarzt von Bakterien befreit. In akuten Fällen, wenn sich das Zahnfleisch massiv zurückgebildet und freiliegende Wurzeln hinterlassen hat, kann mittels chirurgischer Gewebe-transplantation die entzündete Stelle abgedeckt und regeneriert werden. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, frühzeitig mit einer Parodontaltherapie zu beginnen. Eine vierteljährliche und kontinuierliche Behandlung, bei der Sie sich als Patient aktiv beteiligen müssen.
Auch aus kosmetischen Gründen kann es wünschenswert sein, Veränderungen des Zahnfleisches vorzunehmen. Die moderne Chirurgie ist in der Lage z.B. neue Papillen zu bilden, Zähne durch Kürzen des Zahnfleisches optisch zu verlängern und vieles mehr.

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Bildquelle: Dr. Josef Schmidseder:
"Farbatlanten der Zahnmedizin 15
- Ästhetische Zahnmedizin"




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