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18.06.2007

Esthetics follows Function – DGKZ bei interdisziplinärer Konferenz in Wien

Die von der Österreichischen Gesellschaft für Implantologie und Gewebeintegrierte Prothetik in Kooperation mit zahlreichen deutschen und europäischen Fachgesellschaften auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin am Wochenende 15. und 16. Juni 2007 erstmals veranstaltete „International Conference of Facial Esthetics“ brillierte mit einem hochkarätigen wissenschaftlichen Programm.

Das Thema „Schönheit und Anti-Aging“ mittels der Methoden der modernen ästhetischen Medizin und Zahnmedizin ist inzwischen zu einem Mainstream-Thema geworden. Kaum ein wissenschaftlicher Kongress, der sich in der letzten Zeit nicht auch diesen Fragen intensiver gewidmet hätte. Nach Ansicht nahezu aller Fachleute wird sich in den kommenden Jahren die Nachfragesituation auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin auch ohne gezielte Forcierung grundsätzlich verändern. Neben der Wiederherstellung natürlicher funktioneller Verhältnisse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich geht es dabei zunehmend um darüber hinausgehende, rein kosmetische und optische Verbesserungen sowie Anti-Aging-Therapien. Gefordert sind in diesem Kontext jedoch interdisziplinäre Konzepte. Die Wiener Konferenz stellte in diesem Zusammenhang die Kooperation von MKG- und Oralchirurgen, ästhetischen Chirurgen sowie Zahnmedizinern in das Zentrum der Diskussion, wobei es auch hier noch nicht immer gelang, Ressortdenken vollständig zu überwinden. So wird der interdisziplinäre Know-how-Transfer zwischen ästhetischen Chirurgen und Zahnmedizinern auf dem Gebiet der orofazialen Ästhetik auch in Zukunft eine der großen Herausforderungen sein, damit die ästhetische Medizin auf der Grundlage der Entwicklung neuer komplexer Behandlungskonzepte perspektivisch noch besser in der Lage sein wird, dem Bedürfnis nach einem jugendlichen, dem allgemeinen Trend folgenden Aussehen entsprechen zu können. Das Interesse unter den Medizinern ist jedenfalls groß.



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