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30.05.2007

„Komposit versus Keramik“ im Focus - Jahrestagung der Deutschen Gesell- schaft für Kosmetische Zahnmedizin (DGKZ)

Kosmetische Zahnmedizin im Kontext orofazialer Ästhetik polarisiert derzeit wie kaum ein anderes Thema. Die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin hat diese interdisziplinäre Herausforderung zum Gegenstand ihres seit 2003 währenden Engagements für ein seriöses und fachlich fundiertes Angebot bei ästhetisch/kosmetischen Behandlungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich gemacht und sah sich auf ihrer vierten Jahrestagung aus berufenem Munde von Universität und Praxis mehr als bestätigt. Die Entwicklung hin zu einer verstärkten Nachfrage von ästhetisch/kosmetischen Leistungen ist sowohl unter wirtschaftlichen, demographischen als auch medizinischen Aspekten in vollem Gange und es gilt Patientenwünschen praktikable und sichere Lösungen entgegenzustellen.
Abgesehen von wirtschaftlichen, ethischen und rechtlichen Fragestellungen standen unter dem Generalthema „Komposit vs. Keramik“ auch im Rahmen der 4. Jahres- tagung der DGKZ vornehmlich traditionell zahnmedizinische Fragestellungen im Fokus des wissenschaftlichen Programms. Hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland informierten in diesem Zusammenhang in Vorträgen und Workshops über innovative Technologien und Therapien. Im ersten Themenblock ging es um aktuelle Standards bei keramischen Versorgungen wie z.B. Veneers, Vollkeramik- restaurationen auf Implantaten, Adhäsive sowie Keramikrestaurationen im Seitenzahnbereich und Kieferorthopädie versus Veneers. Im zweiten Themenblock standen Kompositrestaurationen im Front- und Seitenzahn als Alternative zu keramischen Versorgungsmöglichkeiten auf dem Programm und hier stachen insbesondere auch internationale Vorträge hervor wie z. B. David Klaff’s Beitrag zur Farbgestaltung oder Walter Devoto’s Vortrag zur Schichttechnik nach Vanini. Hervorragend besucht waren auch die Workshops am Samstag, wo sich die Teilnehmer ergänzend oder über die Vortragsthemen des Vortrages hinaus fachliches Know-How für den Praxisalltag holen konnten. Wie immer bei den Jahreskongressen der DGKZ wurde auch wieder über den Tellerrand hinaus geschaut: Der Crashkurs „Unterspritzungstechniken im Gesicht“ unter der Leitung von Frau Dr. Kathrin Ledermann ergänzte innovativ und informativ den rein zahnärztlichen Part dieser interessanten Veranstaltung.

Die Teilnehmer waren mit dem Ambiente des Münchener Hotels Dorint Sofitel „Bayernpost“ sowie mit den angebotenen Inhalten der Veranstaltung sehr zufrieden und gaben durch die Bank ein positives Feedback – ein Kongressbesuch, der sich in jedem Fall gelohnt hat.

Die 5. Jahrestagung der DGKZ findet anlässlich des Jubiläums der Gesellschaft 04./05. April 2008 in Berlin als Internationaler Kongress, gemeinsam mit der AACD statt.

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